Wandplatten

Individualität – besonders am Wohnort

Geschmäcker sind verschieden, können sich mit der Zeit verändern und müssen sich gelegentlich kreativ entfalten. Ähnlich verhält es sich mit unseren Lebensumständen, Ansprüchen und Bedürfnissen. Selten wohnen wir über Jahre oder Jahrzehnte auf die gleiche Weise und unter einem Dach mit der gleichen Einrichtung.
Aus Kindern werden Jugendliche, aus Jugendlichen werden Erwachse und die ziehen irgendwann aus. Das Hobbyzimmer soll zum Gästezimmer werden, um nach einem Umzug Freunde aus der alten Heimat unterzubringen. Statt der alten Möbel in Buche wünscht man sich modernes weißes Interieur oder gar ausgefallenere Dinge wie Fliesen im Metalllook (siehe Bild). Diese scheinbare Blechbearbeitung verleiht einen ungewohnten Touch, was für gewisse Designwünsche eine grosse Rolle spielt.

plättli-blech

Es muss nicht immer gleich das komplette Programm sein

Manchmal ist es der simple doch nachvollziehbare Wunsch, das Bett an eine andere Stelle des Raums zu rücken oder ein einzelnes Möbelstück, das nicht mehr gefällt, auszutauschen. Nichts Großartiges. Nichts enorm Aufwändiges. Eigentlich …
Aber auch kleine Veränderungen nimmt uns mancher Bodenbelag beziehungsweise die Wand gerne mal übel. Plättli im Allgemeinen nicht. Druckstellen im Teppich sind dagegen keine Seltenheit. Gerade wenn der Schrank über mehrere Jahre an ein und derselben Stelle gestanden hat, hinterlässt das hässliche Spuren. Und in diesem Fall bleibt nur die Wahl, die Stelle zu kaschieren, sie zähneknirschend hinzunehmen oder den gesamten Belag auszutauschen.
Laminat ab einem gewissen Härtegrad hat diesen unschönen Haken nicht. Dafür dunkeln die Stellen, die der Sonne ausgesetzt sind, auf längere Dauer deutlich sichtbar nach. Das harmlosere der beiden Übel, trotzdem ein ärgerlicher Schandfleck.
Bodenplatten sind hier weit unkomplizierter. Vorausgesetzt die Umgestaltung wird mit der gebotenen Vorsicht betrieben, sind hinterher absolut keine Relikte zu sehen. Handelt es sich um Qualitätsprodukte dunkeln sie selbst über lange Zeit nicht nach und Druckstellen gehören zu den klassischen Fremdwörtern für Fliesen und Feinsteinzeug.
Ähnlich verhält es sich im direkten Vergleich zwischen gestrichenen Wänden oder Tapeten und Wandplatten. Während Letztere Veränderungen einwandfrei gewachsen sind, tragen Erstere in der Regel deutliche Spuren davon.